WEBSITES FÜR SUCHMASCHINEN
OPTIMAL GESTALTEN

Roboter von Suchmaschinen gehen oft verschlungene Wege.
Mit einem entsprechenden Webdesign kann man ihre Suche
beeinflussen. Wir zeigen Ihnen wie es geht.

Die Anzahl der Tricks und Hilfsmittel, die einer Website garantiert Top-Platzierungen in Suchmaschinen versprechen, füllt Bände. Viele mögen hilfreich sein. Wer jedoch die eigentliche Grundlage einer guten Webpräsenz darüber aus den Augen verliert, nämlich Qualität des Inhalts und der Aufmachung, dem hilft der Griff in die Trickkiste wenig. Zwar kann man damit - vielleicht - die eine oder andere Suchmaschine übertölpeln, nicht jedoch einen Surfer. Wer mit solchen Tricks Besucher auf seine Seiten lockt und ihnen dann aber den erwarteten Inhalt vorenthält, muss sich nicht wundern, wenn sie nie wieder auftauchen. Grundregel eins für Webmaster lautet daher: Zuerst muss der Inhalt einer Website stimmen, erst dann kann man sich über dessen optimale Platzierung in Suchmaschinen und Katalogen Gedanken machen.

Die für die meisten Suchroboter relevanten Teile des Webdesigns spielen sich im Verborgenen ab. Die im Head-Bereich einer Seite abgelegten Meta-Tags haben großen Einfluss darauf, wie und wo diese Seite in einer Suchmaschine erscheint. Das hat seine Tücken: Webmaster, die zur Seitengestaltung einen Wysiwyg-Editor wie Dreamweaver oder Golive einsetzen, übersehen diese Komponenten oft, da diese keinen Einfluss auf das Layout einer Seite haben und deren Darstellung in den diversen Browsern auch nicht beeinflusst.

Die Chancen, dass ein Surfer bei seinen Web-Recherchen mit einer Suchmaschine diese Seite findet, verschlechtern sich in den meisten Fällen jedoch. Entweder ignorieren die Suchroboter diese Seite komplett, oder sie nehmen ersatzweise einfach die ersten Zeilen der Seite für den Eintrag. Wer seine Chancen erhöhen will, muss dem Bereich mit den Meta-Informationen Aufmerksamkeit schenken.

Das fängt schon beim Seitentitel an:

Wird er ignoriert, beeinträchtigt das die Funktionsfähigkeit einer Seite nicht, bei Suchmaschinen sinken jedoch die Chancen auf eine Berücksichtigung und gutes Ranking.

Ein Tag <title>Untitled Document</title> wie ihn Dreamweaver ohne Zutun in die Seite einbaut, sollte man so nicht stehen lassen. Ein aussagekräftiger Seitentitel sollte es mindestens sein. Aller-weltsbegriffe wie Homepage, Startseite oder Portal bringen aber auch nichts. Besser ist es, gleich hier einige Suchbegriffe unterzubringen, die den Surfer informieren und die Suchroboter auf die richtige Fährte locken. Den eigenen Firmennamen, ergänzt um inhaltliche Aussagen, sollte man als Minimum ansehen. Romane als Seitentitel wiederum sind eher kontraproduktiv. Suchroboter ignorieren das meiste ohnehin.

Es gibt jedoch zwei weitere Meta-Tags, mit deren Hilfe ein Webdesigner seine Seiten such-maschinenfreundlich gestalten kann: keywords und description .

Passende Schlagworte und Seitenbeschreibung

<meta name="keywords" content="Keywörter">
Der erste Meta-Tag dient zur Verschlag-wortung einer Seite. Allerdings müssen diese mit dem Inhalt der Seite korrespondieren. Der Trick mit einer tausendfachen Wiederholung des Begriffs Sex bringt wenig. Mit solchen Taschenspielertricks lässt sich heute kein Suchroboter mehr aufs Glatteis führen. Fair und im Sinne der informations suchenden Surfer ist es, die wichtigsten Begriffe, die auf der Seite vorkommen und die den Inhalt konkret zu beschreiben und in diese Keyword-Liste aufzunehmen.

<meta name="description" content="">
Im description-Tag lässt sich eine Zusammenfassung des Inhalts einer Seite unterbringen. Verzichtet man darauf, nimmt die Suchmaschine beim Anzeigen eines Treffers einfach die ersten Zeilen der Seite. Dumm, wenn da gerade ein paar Zeilen JavaScript stehen. Für interessierte Surfer ist das wenig aussagekräftig. Mit einer exakten Zusammenfassung des Seiteninhalts erhalten sie dagegen eine gute Entscheidungshilfe bei der Auswahl einer Seite via Suchmaschine.